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Islam

Unser Gast Johannes Stein hat sich als best informierter Fachmann für alle Fragen rund um dieses Thema erwiesen. Selten hatten wir ein Thema, das sich als so umfangreich und so vielschichtig erwies.
Was auf jeden Fall hängen blieb: Johannes kennt eine ganze Reihe von Deutschen, die zum Islam konvertiert sind. Warum? Für uns befremdlich, sich selbst eine fremde Kultur überzustreifen. Für die betroffenen der Weg, ihrer Sehnsucht nach einem geordneten Leben unter der Sicherheit gebenden Hand Gottes Bahn zu geben. Vergleichbar mit dem Entschluss, in ein Kloster einzutreten, sei es ein christliches, sei es das einer anderen Religion.

Zum Thema schwul und Islam ließ uns Johannes einen Auszug aus der Enzyklopädie "Die Welt der Liebe im Islam" von Malek Chebel (1997) zurück. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Kunstmann, München, hier die beiden Artikel:

"Homosensualität" und "Homosexualität"
unter dem Stichwort

Erotik, Schönheit und Sexualität in der arabischen Welt, in Persien und der Türkei

HOMOSENSUALITÄT

Dieser Begriff ist eine Neuschöpfung, um ein Phänomen zu benennen, für das es bislang keine feste Bezeichnung gibt. Gemeint ist ein bestimmtes Verhalten im gesamten Orient, und besonders unter den Arabern, das darin besteht, die Sinnlichkeit, die sich wegen der Geschlechtertrennung nicht auf das andere Geschlecht richten kann, unter den Geschlechtsgenossen auszuleben. Genaugenommen handelt es sich um eine Zwischenphase, einen Zustand zwischen Heterosexualität und Homosexualität, und zugleich um eine Vorstufe der permanenten Verführungshaltung. Das findet seinen Ausdruck in typischen Verhaltensweisen, etwa der Angewohnheit, sich an der Hand zu fassen oder den Arm um die Schulter zu legen. Man führt ein Leben in der Gruppe, schläft im selben Raum, badet gemeinsam, darf sich anfassen - die Verführung des anderen Geschlechts wird gemeinsam angegangen, und die Knaben masturbieren sogar miteinander. Es ist eine zusätzliche Sinnlichkeit, sie ersetzt jene Formen des Lebens und der Empfindungen, die sich auf das andere Geschlecht beziehen, aber sie ist zugleich Ergänzung und Bereicherung; sie bildet einen Kontrapunkt, kein Gegenprogramm. Homosensualität führt auch durchaus nicht zwangsläufig zu Homosexualität; man darf nicht vergessen, daß es sich eigentlich um eine "normale" Phase im Heranreifen der Liebesempfindungen handelt, um ein vorübergehendes Adoleszenzphänomen, keineswegs um eine endgültige Form. Gelegentlich entwickelt sich allerdings aus dieser Situation eine Homosexualität, die Bestand hat. Der eine oder andere hält an seinen ersten Erfahrungen in der Liebe fest. So kann sich auch die Beziehung zwischen Meister und Schüler, die in manchen traditionellen Gesellschaften typisch für Bildung und Ausbildung ist, leicht in ein schlicht homosexuelles Verhältnis verwandeln. Um eine genauere Vorstellung von der Homosensualität zu bekommen, muß man sich vielleicht biologischer oder botanischer Begriffe bedienen und etwa von "saprophytischer" oder "prothetischer" Sinnlichkeit sprechen.
Sari al-Mausili (gest. 976), ein Dichter der Abbasidenzeit, hat die Homosensualität, die jeder Mann kennt, der zum Friseur geht, in den folgenden Zeilen beschrieben:
Er hat eine Hand, deren zarte Berührung entspannt. Sie streicht wie ein Lufthauch über den Kopf. Wenn es blinkt in seiner Hand, dann gießt er das Wasser des Wohlbehagens.
Das gleiche Gefühl stellt sich an den Badetagen im Hammam ein, wenn Männern oder Frauen bei bestimmten Handgriffen des Masseurs oder der Masseuse so recht von innen heraus warm wird.

HOMOSEXUALITÄT

(liwat, im Koran lutiya oder luwatiya, i'ta, davon abgeleitet a'tay, wörtl.: "Spender"; die regionalen Ausdrücke sind aber meist vielfältiger und blumiger: zarnel, hassas in Marokko, nayyak, wörtl.: "der Küssende" - im Sinne von "Penetrierendem" - bezeichnet den aktiven Homosexuellen, maniuk heißt "der Geküsste"). Der Begriff geht auf den biblischen Lot zurück, von Lots Volk ist im Koran immer wieder die Rede: In sieben Suren beziehen sich nicht weniger als 35 Verse auf dieses Thema. Eine besonders eindeutige Verurteilung der Homosexualität findet sich folglich in einer Passage der Heiligen Schrift der Muslime, die von Lots Volk handelt:
»Und wir haben den Lot als unseren Boten gesandt. Damals als er zu seinen Leuten sagte: "Wollt ihr denn etwas Abscheuliches begehen, wie es noch keiner von den Menschen in aller Welt vor euch begangen hat? Ihr gebt euch in eurer Sinnenlust wahrhaftig mit Männern ab, statt mit Frauen. Nein, ihr seid ein Volk, das nicht maßhält."« (Koran, 7:80,81)
Die lesbische Liebe (sihaq), die im Koran nie erwähnt wird, fand auch in der Überlieferung des frühen Islam nur wenig Beachtung. Zur Frage der Homosexualität unter Männern äußern sich die Korangelehrten dagegen sehr viel deutlicher. Die Haltung der malikitischen Rechtsschule fasst al-Qairawani zusammen:
»Auf einvernehmlichen Analverkehr zwischen erwachsenen Männern steht als Strafe die Steinigung der beiden Schuldigen, ungeachtet der Frage, ob sie als sittlich verantwortlich (ihsan) gelten können.«
Und außerdem: »Wer zu einem anderen sagt "Du Päderast!", der hat nach dem Gesetz mit der Strafe des qadhf zu rechnen.«
Diese Züchtigung besteht für einen freien Mann aus achtzig Peitschenhieben, und aus vierzig Hieben für einen Sklaven. All die bizarren Vorstellungen und widersprüchlichen Ablehnungsgründe, ob rechtlich gedeckt oder nicht, die den "widernatürlichen Geschlechtsbeziehungen" gelten, machen jedenfalls deutlich, daß es hier um eine ernste Beinträchtigung des Männlichkeitsideals in der arabischen Welt geht. Letztlich ist alles, was irgendwie die Männlichkeit berührt, ein Problem - daher kann lbn Mangli (geb. 1303 oder 1304), Verfasser einer berühmten Abhandlung über die Jagd, allen Ernstes behaupten: »Sich auf einem Pantherfell niederzulassen, das auf dem Teppich ausgebreitet ist, kann zum Laster des Analverkehrs (ubna) anreizen, darum sollte man es unterlassen.«
In der Ehe ist der Analverkehr mit der Gattin (das berüchtigte wat' fi-duburiha) prinzipiell verboten, aber die Praxis sieht anders aus: Die Glaubensvorschriften des fiqh werden ohne große Bedenken missachtet.
Man darf nicht vergessen, dass die Trennung der Geschlechter, die in der gesamten arabisch-muslimischen Welt praktiziert wird, die entsprechende Gliederung von Städten und öffentlichen Räumen, das zumeist müde Klima und die sozialen Formen zwangsläufiger Nähe (Gemeinschaftsgefühl), auch eine Kultur der Gebärden und Umgangsformen hervorgebracht haben, die von Lässigkeit und der Freude am guten Leben geprägt ist. Die jungen arabischen Männer wachsen in einer monogamen und monosexuellen Welt auf: In ihren Gesprächen mag sich alles um das andere Geschlecht drehen, das nicht in Erscheinung tritt, aber ihr Alltag ist bestimmt vom Umgang mit den anderen Männern. AI Maqrizi (1364-1442), der Chronist der ägyptischen Kalifen, hat aus seiner Zeit berichtet, daß die Homosexualität so verbreitet gewesen sei, dass Frauen sich als Männer verkleideten, um das Interesse von Verehrern zu wecken. Es ist jedenfalls nicht ungebräuchlich und erst recht nicht ungewöhnlich, dass sich unter diesen Umständen sehr enge Männerfreundschaften entspinnen - sei es zwischen einem jungen Mann und einem Älteren, der dem Männlichkeitsideal entspricht, oder zwischen gleichaltrigen Knaben.
Insgesamt überwiegt die Pädophilie (die Knabenliebe) die Androphilie (die Homosexualität zwischen erwachsenen Männern). Natürlich gibt es vielfältige Spielarten und Bezeichnungen: aktiv - passiv, Penetrierer - Penetrierter, nayyak a'tai, usw. Zur passiven Homosexualität wird sich ein arabischer Mann kaum bekennen - sie ist geächtet -, statt dessen gibt es eine Art kultischer Verehrung des erigierten Glieds, das über alles triumphiert, selbst über den Spott. Daraus folgt, dass es in der arabischen Welt eigentlich keine völlig passive Homosexualität geben kann, auch wenn in der sexuellen Praxis ein Mignon, ein "Favorit", immer nur Körper und Objekt ist. Die männliche Psyche, bestimmt von kulturell geprägten Vorstellungsmustern, findet dennoch Wege, die Unterwerfung bei der körperlichen Vereinigung vergessen zu machen.
Abschließend kann man sagen, dass die Homosexualität weniger ein Phänomen der islamischen Welt, als eine Sitte der arabischen Beduinen ist. In den heiligen Schriften, im Koran ebenso wie in den Sammlungen von Lebensregeln des Propheten (hadith), wird diese Form der Sexualität heftig abgelehnt, die Sittenlehre der sunna verurteilt sie ebenso.
Der Koran verweist in diesem Zusammenhang stets auf Lots Volk, das die verbotenen Vereinigungen vollzieht und sich ausschweifend, "ohne Maß" verhält.
Koran; 7:80-84; 11:77-80; 15:67-72; 21, 22, 26:165-168; 27:54-58; 29; 28-30; 54; 33-38.

Redewendungen unter Homosexuellen: »Ein Arsch ist groß und seidenweich, man könnte neunzig Mösen daraus machen.«
»Warum soll ich einem faddan Fleisch (Penis) ein kirat Fell (Vagina) vorziehen?« (kirat und faddan sind ägyptische Maßeinheiten.)
Obszöne Ausdrücke und Schimpfworte: "Ya a'tai" (wörtl.: "der Gebende") - Bezeichnung für den passiven Partner in einer päderastischen Beziehung.

Die Süddeutsche Zeitung brachte am 29.12.2002 einen Leitartikel, den ich in seiner Schwerpunktsetzung bemerkenswert fand, weil er weder - wie die gedankenlos faschistoid Denkenden - den Islam in Bausch und Bogen gewalterzeugend nennt, noch aber auch in eine undifferenzierte Wohlmeinung des Gutmenschen verfällt.
Auf meine Anfrage bei der SZ um Abdruckerlaubnis bekam ich die Antwort, das sie meinen Lesebrief nicht veröffentlichen könnten. Wer liest schon alle seine Mails? Trotz dieses Missverständnisses hier der Artikel:

Die Gewalt der Frommen
VON HERIBERT PRANTL

Er war kein ungebildeter Mensch, kein Einfaltspinsel, kein eifernder Schwätzer. Er hatte einen handfesten Beruf, der für Spinnereien nur maßvoll Raum lässt: Mohammed Atta war Stadtplaner, Architekt. Wie kommt so einer zu der Gewissheit, dass er in den siebten Himmel Allahs fliegt, wenn er mit dem Flugzeug richtig in den Tower trifft? Wie wird so einer zum Massenmörder im vermeintlichen Auftrag Gottes? Abitur, Studium und Diplom mindern offensichtlich die Anfälligkeit für wahnhaft religiöses Denken nicht. Im Gegenteil: Wissenschaftler haben auf das Phänomen hingewiesen, dass die meisten Aktivisten der zeitgenössischen fundamentalistischen Bewegungen ein technisches Diplom in der Tasche haben: Offenbar fördert eine solche Ausbildung die Neigung, Koran oder Bibel wortgetreu als Generalplan für die Erlösung der Welt zu benutzen.

Töten für das Paradies

Man findet immer einen Satz der passt. Dies ist das Kennzeichen aller Fundamentalisten: Sie nehmen ihre jeweilige heilige Schrift wörtlich, Buchstabe für Buchstabe, Punkt für Punkt. Das gilt für die jüdischen Siedler in Hebron, die sich sicher sind, dass Gott ihnen Erez Israel, das israelische Großreich versprochen hat. Das gilt für die bibeltreuen Christen in Dallas, die Homosexualität, Abtreibung und die Evolutionstheorie als Frevel wider den Schöpfer brandmarken. Das gilt für die Hamas, das gilt für die Taliban, das gilt für die islamistischen Attentäter. Sie haben den Drang, den öffentlichen Raum nach der eigenen Glaubensüberzeugung einzurichten; sie erkennen eine Grenze zwischen Religion, Politik und Staat nicht an. Sie halten sich für die Ingenieure des göttlichen Bauplans und tun so, als habe Gott ihnen die Blaupause für sein Königreich auf Erden in die Hand gedrückt.

Daraus leiten die gewalttätigen Fundamentalisten erstens das Recht ab, jeden zu beseitigen, der ihnen bei der architektonischen Umsetzung des angeblich göttlichen Plans im Weg steht. Und daraus leiten sie zweitens die Gewissheit ab, dass das Paradies auf sie wartet, wenn sie sich dabei selbst opfern. Sie sind Fanatiker; fanum ist das Heiligtum. Der Fanatiker geht für das, was er für heilig hält, über Leichen, auch über seine eigene. Fichte, der deutsche Philosoph, hat die wahnsinnige Kraft, die darin steckt, so beschrieben: "Wer sterben kann, wer kann den zwingen?" Da helfen keine Cluster-Bomben; und es hilft, wie die erfolglose Vergeltungspolitik der Israelis gegen palästinensische Selbstmord-Attentäter beweist, gegen den Fanatismus auch keine Selbst-Fanatisierung. Da hilft nur eines: Die Bedingungen und die Verhältnisse zu verändern, in denen der islamistische Fanatismus, der aggressivste Fundamentalismus der Gegenwart, gedeiht und immer wieder nachwächst. Das dauert freilich sehr viel länger als ein Bombardement in Afghanistan.

Fundamentalisten vermögen alle Gewalt, die in einer Religion nur irgend da ist, freizusetzen. "Alles, was ich tat, tat ich für Gott", sagte Yigal Amir, der Mörder des israelischen Ministerpräsidenten Rabin. So sagte es auch Chomeini, als er seine Fatwa gegen Salman Rushdie verhängte und zum Kampf gegen die Gottlosigkeit aufrief. Und so sagen es die islamistischen Terroristen, wenn sie ihren Terror als gerechten Krieg preisen: Gott will es. Bernhard von Clairvaux, der große Heilige der katholischen Kirche, hat einst die Kreuzzüge mit ähnlichen Argumenten gerechtfertigt. Die Päpste versprachen Ablass der zeitlichen Sündenstrafen und ewige Seligkeit. Bei der Eroberung Jerusalems 1099 veranstalteten die Kreuzritter, so ein Augenzeuge, ein solches Gemetzel, "dass die Unsrigen bis zum Knöchel im Blut wateten". Anschließend plünderten sie die Häuser der Reichen und gingen sodann, "vor Freude weinend ..., um das Grab unseres Erlösers zu verehren".

Die Gewalttätigkeit des Christentums ist, Nordirland ausgenommen, Geschichte. Die Gewalttätigkeit des Islam ist Gegenwart. Der Papst hat sich vor zwei Jahren in einem öffentlichen Schuldbekenntnis für die Verbrechen entschuldigt, die Söhne und Töchter seiner Kirche im Namen Gottes je begangen haben. Islamische Geistliche rufen noch heute zum Mord auf. Da hilft auch der Hinweis darauf wenig, dass der Islam in einer Zeit, in der das Christentum die Schwertmission praktizierte, zur Zeit der Omaijaden in Spanien also, ein Wunder an Friedfertigkeit, Toleranz und Gelehrsamkeit war. Das ist schon über tausend Jahre her - und zeigt, wie es sein könnte, aber nicht ist.

Islamismus ist aggressive Unduldsamkeit: dumpfe Ablehnung, aufgestaute Wut gegen den Westen, gegen den Materialismus, gegen die Komplizenschaft mit korrupten Herrschern im Nahen Osten, gegen den Kultur-Imperialismus; Islamismus ist auch Zorn über das eigene Scheitern im Wettlauf mit dem Westen um Macht und Reichtum. Die Produktivität wird immer niedriger, die Geburtenrate immer höher. Die Gründung eigener Industrien war wenig erfolgreich. Die Ausrüstung der Armeen nach Weststandards hat keine Siege gebracht. Die Experimente mit demokratischen Institutionen sind - ausgenommen die Türkei - völlig gescheitert. Die desolate Lage der Muslim-Staaten wird als Folge nicht unzureichender, sondern übertriebener Modernisierung gesehen; man fühlt sich wie infiziert von einer Krankheit. Also kämpft man gegen das westliche Gesellschaftsmodell, das auf der Trennung von Kirche und Staat und der Anerkennung weltanschaulicher und politischer Pluralität beruht. Früher konnten die islamistischen Fundamentalisten dabei Unterstützung bei den Feinden des Westens finden, zuletzt war das die Sowjetunion. Seit es die nicht mehr gibt, sehen sie sich gezwungen, den Feind selber bekämpfen - mit Terrorismus. Und so kam es, dass, als das Gleichgewicht des Schreckens zu Ende ging, der Schrecken übrig blieb.

Zeit-Verschiebung

Der islamistische Fundamentalismus ist die religiös motivierte Generalabsage an die Moderne als kulturelle und politische Norm, so definiert es die Münsteraner Soziologin Karin Priester. Die Fundamentalisten fliehen aus der Welt, in der sie sich unterlegen fühlen, in die Hörigkeit geschlossener Kollektive mit autoritären Handlungs- und Lebensanweisungen, die sie dann der ganzen Welt aufzuzwingen versuchen. Diese Flucht wird zur Massenbewegung, weil sie sich mit berechtigten Affekten gegen die Globalisierung (als Synonym für alles Unheil) verbindet. Es geht den Islamisten um den Versuch einer Zeitverschiebung - zurück in die Zeit vor der Aufklärung, zurück in die absolute Unterwerfung des Menschen unter religiöse Dogmen, über die man nicht diskutieren darf, weil sie angeblich von Gott geschaffen sind. Gegen Gottes Wort gibt es keinen Protest, da werden Redefreiheit, Pressefreiheit, Glaubensfreiheit, Wissenschaftsfreiheit, da wird die Ausübung von Grundrechten zur Blasphemie.

Noch größer als die Gefahr, die von Selbstmordattentätern droht, ist deshalb die Gefahr, dass aus dem Islamismus, in der Nachfolge des Marxismus, die Religion der Armen wird. Gegen diese Gefahr hat die US-solidarische Allianz des Westens bisher nichts unternommen.

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